domingo, 31 de mayo de 2026

DAUþUZ

 


Origen: Alemania, North Rhine-Westphalia / Thuringia.

Formados: 2016

Estilo: Black

Temática: Fantasía y minería tradicional de Alemania y Europa.

Enlaces: Bandcamp, Dauþuz, deezer, facebook, instagram, spotifytidal y youtube.

Miembros:

  • Aragonyth S. Bajo, batería y guitarra
  • Syderyth G. Guitarras, teclados y voces
Discografía:

  • In finstrer Teufe CD 2016
  • Die GrubenmähreCD 2017
  • Des Zwerges Fluch EP 2018
  • Monvmentvm CD 2019
  • Grubenfall 1727 EP 2020
  • Quintessenz Split 2020
  • Når natten endelig er her Single 2020  
  • Vom schwarzen Schmied CD 2021
  • Vom schwarzen Schmied - Bergkgesænge CD 2022
  • Uranium CD 2024
  • Night of the Graveless Souls (Emperor cover) Single 2024  
  • Todeswerk: Uranium II CD 2026

TODESWERK: URANIUM II (2026)
Parece que fue ayer cuando emergieron estos germanos con un temática tan particular, pero no, una década ha trascurrido, pero ese sonido tan característico de pasadas obras se ha expandido y de alguna manera han logrado hacerlo propio. Quizás alguien pueda pensar que una temática centrada en la minera no sea de lo más atractiva, o tal vez que no sea un tema muy extenso tampoco, pero bueno Dauþuz ya va por su séptico álbum de estudio y siguen sin resentirse, más bien al contrario, cada nuevo álbum parece superar a su predecesor. No digo que por el camino no se haya perdido cierta inmediatez o crudeza en su propuesta, pero lo expuesto en su obras más recientes y en este "Todeswerk: Uranium II", es de una gran versatilidad, profundidad y credibilidad. Capaces de sumergirnos en las profundidades de un mina, en su humedad, en sus oscuridad o en la lucha por la supervivencia ya deberían ser suficientes alicientes para afrontar con garantías la audición de este séptimo álbum de los alemanes. Dauþuz han logrado un equilibrio que dominan a la perfección entre ese carácter más directo y oscuro del black metal, a base de un ritmo a veces alto, con un trabajo de guitarras que van construyendo un entramado de riffs directos y evocadores. Otro carácter de su propuesta es que siempre logran arrancar una faceta entre épica y melódica en su temas. Esta faceta muchas veces se nos va ofreciendo sutilmente, rodeándonos y haciéndonos participes de ese sufrimiento y lucha por la supervivencia en la duras condiciones de trabajo en las minas. Y como olvidar por supuesto ese arraigo de Dauþuz por su tierra, más allá del uso de su propio idioma, más allá también de lograr una temática centrada en su región, son capaces de ofrecer un buen puñado de elementos entre pagan y folk, que acaban también por jugar un papel importante en el conjunto, construyendo ese tono melódico de las composiciones o más evocador también. Una vez más Dauþuz logra trasportarnos a su infierno, en forma de un black metal dinámico y casi que narrativo, directo, épico y melódico, capaz de atrapar al oyente en las profundidades de la tierra. (7,8).




1. Joachimsthal / Jáchymov 05:00
  Am Fuße des Keilbergs, im Schatten, auf Silber gebaut
Eine einsame Lichtung, ein Dorf, Conradsgrün genannt
Umbenannt zu Sankt Joachimsthal, Anno 1517 sogleich
Erhöht im Ruf des Berggeschreys, zweitgrößte Stadt im Böhmenreich

Nach 17 kurzen Jahren, der Gruben zählte man 914 Stück
9000 Bergmänner taten ihr Werk und suchten untertägiges Glück
Nach jedem Berggeschrey, fährts ein in die düsteren Jammertäler
Nach Prag zog auch hinfort, des Silbersglanz Joachims-Thaler

Joachimsthal, Glück und Qual
Silbererz und Urangestein
Jáchymov, štěstí a tràpenì
Stříbrná ruda a uranová hornina

Selbst Agricola waltete hier, als Arzt und Apotheker
Heilte er das Grubenleid, der Bergesleut als ein Gelehrter
Daselbst vom Berg ergriffen, fuhr in die Montanen Künste ein
Und wurd ein hoher Meister, vom Berg, dem Erz und Gestein

Joachimsthal, Glück und Qual
Silbererz und Urangestein
Jáchymov, štěstí a tràpenì
Stříbrná ruda a uranová hornina

Vom Heilen zum Herrschen
2. Uranlager I 06:04
  Kaum ein Weltkrieg vergangen, plante man neuen Krieg, neue Pein
(19)45 im engen böhmischen Tal, im September marschierten sie ein
60 Rotarmisten besetzten die 3 Uranschächte ihrer Wahl
Vorboten der Bombe, Vorboten von Lager, Leid und Qual

Ehemals US-Zone, jetzt Rote Zone, abgeschirmtes Geheimareal
Nur ein geschund`nes Pferd zog die 12 Erzwagen hinaus ins Tal
122 heimische Bergmänner, mussten für die Sovjets in den Schacht
Uranerz für die Bomben, Uranerz für die rote Macht

12 Lager, 12 Höllen
1000 Kilometer Qual und Leid
Verfluchte Stadt, verfluchter Berg
15 Jahre Zwangsarbeit

Die Lager schossen wie Pilze aus nassem, siechendem Grubenholz,
Zivilgefangene und Brigadisten wurden angekarrt zu ihrem Bau
Kriegsgefangene, politische Häftlinge füllten die Gupvis, die Gulags (45-49)
Hinunter in die Gruben, starben wie die Fliegen, Menschenmaterial

Von 49 bis 61, Kälte, Hunger, Stacheldraht und Seuchenzeit
Jeder zweite Häftling blieb im Berg, zerschunden in den Stollen
Verschüttet, verstrahlt; von Wächtern lachend erschlagen

12 Lager, 12 Höllen
65000 in deinen Krallen
Verfluchte Stadt, verfluchter Berg
Joachimsthal, fürs Uran gefallen
3. Hammerzwang 01:50  
4. Der Turm des Todes 06:27
Im Sonnenlicht des Morgens, steht er rot wie trocken Blut Die Wächter sie grinsen, sie treten dich hasserfüllt voll Wut Drängen dich in die staubigen Wolken, hinein in den Todesturm In die Uranmühle hinein, im Lager Vykmanov II Zur Vernichtung bist du freigegeben, mahlst das Gestein bis zum Tod Der Turm des Todes, Der Turm so letztgültig blutig ziegelrot Niemand wird dir hier, nur einen Funken Gnade gewähren Im Turm des Todes, wirst du deinen kriechenden Zerfall gebähren Pfaffen, Katholiken, Offiziere, alte Beamte; Mukl genannt (Můž určený k likvidaci - zur Liquidierung bestimmter Mann) Zur Liquidierung verbannt, von blutrot verschmiert kommunistischer Hand Hier gab es keine Gottesgnade, verlassen von jedwedem Wahn Hier half kein betteln, kein beten, nur von der Hölle in die Hölle zu fahr`n Der Turm des Todes (Rudá věž smrti) Es knirscht, es kracht, am Tag und in der Nacht Wenn du dich zu Tode schuftest, im Lager liegst, so schlaflos, so wach Allgegenwärtig das Mahlen, hat sich in dein Gehirn gefressen Wie der Uranstaub in deinen Lungen, dein wuchernder kleiner Erzengel, dein Uranerzengel Keinerlei Schutz, Uranstaub auf der Haut und zwischen den letzten Zähnen Bis du dein dünnes Blut erbrichst, Opfertier von Weltmachtsplänen Wenn der Eiter dünne Haut durchbricht, dann sei der Krebs dein einz`ger Gott Wenn du im Turm auf im Staub zerbrichst, hörst du die Walzen und ihren Hohn wie Spott  
5. Uranlager II 06:59
  Vergessene Geschichten im Uranstaub der Zeit, ein Leichentuch
Keine Hoffnung in der Teufe, nur Wahnsinn, ein ewiger Fluch
Für das Erz, unendlicher Schwerz, getötet und gequält
Erinnerungen verboten, heute noch unbeliebt und ungern erzählt

Joachimsthaler Land, Spitze der Leichenhalde genannt
Uranzwangsarbeiter überall, im geschändeten Böhmischen Land
Auch im einstig schönen Schlaggenwald (Horní Slavkov), in Pribram (Příbram) und Weidmesgrün (Vykmanov)
164 Fundorte, 550 Schachtanlagen, 324 Stollen

244 hingerichtet, 10000 erschlagen und erschossen
Keiner sah, keiner wollt und sollt es wissen
Wer vom schwarzen Tod (Krebs) in späterer Zeit verstarb
Verstrahlt, verseucht, „frei“ und doch dem Tod geweiht

12 Lager, 12 Höllen
65000 in deinen Krallen
Verfluchte Stadt, verfluchter Berg
Verdammtes Land
Vom Heilen zum Herrschen
Von Freud, zu Leid
Vom leuchtenden Glas
Zum strahlenden Tod

Aus den Augen, aus dem Sinn; schnell sollte das Vergessen sein
Alle Lager, Zäune, Türme; ebnete man vollständig ein
Viele Schächte, Stollen, Gänge; zugeschüttet und verwehrt
Schleier des Schweigens, Überlebende wie Tote, abermals entehrt

Vergessene Geschichten im Uranstaub der Zeit, ein Leichentuch
Keine Hoffnung in der Teufe, nur Wahnsinn, ein ewiger Fluch
Für das Erz, unendlicher Schmerz, das Erz, schwarz ist das Herz
6. Bluteisen 01:30  
7. 211947 08:11
Aufgefahren 1736, Grube Kaiser Rudolf genannt
Doch 1947 unter Wernerschacht und Rovnost bekannt
352 Lachter Teufe auf der Pechblende gebaut
Ein tödliches Grab, jedweder Menschlichkeit beraubt

Zum Krieg verdammt, in Tod und Leiden
Im Krieg gefangen, in Angst und Todesreigen
In Lager gepfercht, in Zwang und Qual
Im Schacht, zerschunden, verstrahlt, niemals eine Wahl

Ein regennasser Oktobertag, grau, kalt und so trüb
Getrieben von den Wächtern, unter Tritten und Gelächter
Hinunter die Mauthausner Stiege, hinein in den Schacht
Baut das Uranerz, bis tief in die Nacht, schlecht bewacht…

...Dem Steiger schauderte es, ließ sie schnell allein
In 50 Lachter Teufe in den Albert Lüftungsstollen hinein
Die gesammelte Schicht der 21 Zwangsarbeiter
Lang geplant, lang erkundet, doch nun war die Stunde

Die 21 1947

Sägen, hauen; durch Eisen und Beton
Danach ein Gitter aus Stahl, hielt sie nicht auf
Die dünnen Gestalten, zwängten sich durch das kleine Loch

Hinaus in die Freiheit, hinfort vom tödlichen Joch
Sie flohen durch die Nacht, am Reste des Schlickturms vorbei
Der Regen durchnässte die Wälder, die Wege, die Flur
Durch das Wetter verloren die Bluthunde ihre Spur

Die 21
8. Des Häftlings Bergmannstod 08:11
Tief in den Gruben, hast du dich verseucht
Oben auf den Halden, verstrahlt die dürre Haut
In deiner Barracke, lauern Krankheit und Parasiten
Hasserfüllte Wärter, Sadisten prügeln, treten, töten

Des Häftlings- Bergmannstod

Auch in Pribram, in den großen Hallen, Rittersäle genannt
Ungezimmert, ständig fiel ein Sargdeckel, begrub die Männer
Die Uranerzader war fünf Lachter mächtig und strahlte so prächtig
Kollektorinnen weinten, als sie die Strahlungsstärke (an den Bergmännern) maßen

Hast du deinen Soll nicht erfüllt, Gehorsam verweigert
Wurde in der Besserungsbaracke, dein Leiden gesteigert
KZ im KZ, Fensterlos, voller Dreck, alles zerschlagen
Mit Eiswasser abgespritzt, in den Schnee eingegraben,
dem Frost überlassen

Jeden Tag zerquetschte Knochen, verschüttete Leiber
Abgestürzt in die elende Teufe
Stahlseil riss, der Fahrkorb fiel, Beine wurden in die Körper gedrückt
Selbsteintleibung, war auch ein bitteres Tageswerk

Deine kleine Tochter, sie schrieb dir einen Brief
Sie betete und bittete, dass der Vater komme heim
Ein Tag später, da richtete man dich hin
Urne wie Asche, vernichtet; streng geheim

Meist war die Flucht, aus den Gruben, so vergeblich
Fast jeder gefasst, der sichere Tod, so kläglich
Wie die Schlaggenwalder Zwölf, (19)51
Zehn sofort erschossen, einer zum Krüppel misshandelt
Der Letzte kam (1962 frei), zerstört und krank

Des Häftlings- Bergmannstod
Uran, Uran; zum Teufel wir fahr`n
Ja, Uran!
  44:12




Vinyl, 12", 33 ⅓ RPM, EP, Repress





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